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Solidarität mit unseren bedrohten Genoss*innen in Landau

Haltung zeigen ohne Gesicht zu zeigen? Leider notwendig.

Es gehört inzwischen zur Normalität, dass politisch aktive Mitbürgerinnen und Mitbürger von Rechtsextremen bedroht werden. So ist es auch vor wenigen Tagen in Landau geschehen: Vier Lokalpolitiker unserer Partei haben im Vorfeld antifaschistischer Gegenkundgebungen zu einer Veranstaltung, bei der Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet in Worms aufmarschieren wollten, Drohbriefe mit scharfen Patronen erhalten.

Kurz nach dem Jahrestag der Ermordung des CDU-Politikers Walter Lübcke durch einen Neonazi ist die Botschaft unmissverständlich: Wer für eine solidarische Gesellschaft eintritt, soll zum Schweigen gebracht werden. Dieser kriminelle Akt reiht sich in eine lange Liste der rechten Gewalt und des Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik ein: So sind seit 1990 über 200 Menschen von Rechten umgebracht worden. Die rassistischen Anschläge in Halle und Hanau schließen sich hier an und tagtäglich fürchten Menschen, die nicht in das menschenverachtende Weltbild der Rechten passen, um ihre körperliche Unversehrtheit. Dagegen müssen wir uns wehren!

Für uns ist klar, dass wir uns weder einschüchtern noch von unserem Engagement gegen Faschismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit abbringen lassen. Wir sind solidarisch mit unseren Genoss*innen in Landau und allen Menschen, die von rechter Gewalt betroffen sind oder bedroht werden.

Solidarität – denn betroffen sind wenige, aber gemeint sind wir alle!