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Lautrer Bürger*innen treten Nazi-Kundgebung entgegen

Am gestrigen Sonntag, den 8. Juni, demonstrierten bis zu 300 Menschen gegen eine Aktion der Neonazi-Partei "Der III. Weg" in der Innenstadt von Kaiserslautern.
Bei der Kundgebung "Gegen Rassismus und Naziterror" auf dem Stiftsplatz wurde davor gewarnt, die Neonazis zu verharmlosen. Denn sie sind eine Gefahr für die gesamte Gesellschaft, wie zuletzt auch durch Berichte des FOCUS aufgezeigt wurde: Neonazis aus dem Umfeld von "Der III. Weg" haben sich nach Informationen aus US-amerikanischen Geheimdienstkreisen an einem rechtsradikalen Terrorlager in Russland beteiligt und wurden im Umgang mit Sprengstoffen geschult.

Dies unterstreicht nach der Ermordung von Walter Lübcke und den Anschlägen in Halle sowie Hanau erneut die Notwendigkeit antifaschistischen Widerstands.

Mit lautstarken Sprechchören wie "Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda" wurde den 50 Neonazis deutlich gemacht, dass sie in unserer Stadt nicht willkommen sind. Denn in Lautern, der kleinen Industrie- und Universitätsstadt im Pfälzerwald, leben Menschen aus mehr als 145 Nationen friedlich zusammen. Dies ist den Rechten ein Dorn im Auge, deshalb verbreiten sie tagtäglich ihre Hetze in unseren Betrieben, Ausbildungsstätten und Vereinen. Nur zusammen können wir uns ihnen wirkungsvoll entgegenstellen und dafür müssen wir uns gemeinsam organisieren.