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Carsten Brossette / Carsten Ondreka

PFAFF: SCHNELLSCHUSS ABGEWENDET

Letzte Woche wurde bekannt, dass der in den letzten Monaten unter Bürgerbeteiligung ausgearbeitete Rahmenplan für die Entwicklung des Pfaff-Geländes in der nächsten Stadtratssitzung ohne weitere Vorberatung beschlossen werden soll.

Wenn zehn Tage vor dem Beschluss noch keine Unterlagen zu dem Rahmenplan veröffentlicht sind, dann werden damit alle Anstrengungen der Bürgerinitiativen und der Bürgerbeteiligung verhöhnt.

Nach öffentlicher Diskussion und deren Einbeziehung in die Planung durch Astoc/Mess ist zwar davon auszugehen, dass die Pläne vieles von den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger widerspiegeln und vorgebrachte Bedenken zerstreuen, doch sollte sich kurz vor Beschluss die Zeit genommen werden die Ergebnisse öffentlich zugänglich zu machen und den Menschen in der Stadt die Möglichkeit zu geben sich mit eventuellen Einwänden und Verbesserungsvorschlägen noch an die beschließenden Fraktionen im Stadtrat zu richten.

Dies kann nun letztlich doch geschehen. Der Rahmenplan sollte in diesen Tagen für die Bürgerinnen und Bürger über das Internet zugänglich sein. Es bleibt bis zu einer außerordentlichen Stadtratssitzung am 20. Februar Zeit den Plan einzusehen und sich mit Fragen und Vorschlägen an die Fraktionen im Stadtrat zu wenden. Auch der Gestaltungsbeirat wird sich in der Zwischenzeit noch einmal mit dem Ergebnis beschäftigen können.

Unsere Warnung vor einem Schnellschuss hat also Wirkung gezeigt.

 

Hinweis: Informationsveranstaltung in der Fruchthalle am 8. Februar

Nach einer ersten Präsentation im Rahmen der Sitzung des Stadtrats am 6. Februar 2017 findet dann, um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zur Information zu geben, am Mittwoch, den 8. Februar 2017, eine öffentliche Veranstaltung in der Fruchthalle statt. Beginn ist um 18 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr.

Nach einer kurzen Einführung durch Oberbürgermeister Klaus Weichel wird Sebastian Hermann vom Architekturbüro astoc/mess den Rahmenplan persönlich präsentieren. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion. (Quelle: PM der Stadtverwaltung Kaiserslautern, 31.01. 2017)