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Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat Kaiserslautern

Künstler*innen und Veranstalter*innen der freien Szene unterstützen

Die Situation von Künstler*innen und Veranstalter*innen in Kaiserslautern ist prekär. Wegen der erforderlichen Corona-Regelungen sind kaum Veranstaltungen möglich. Besondere Probleme haben Veranstalter*innen, die nicht über eigene Räume verfügen bzw. deren Räumlichkeiten zu klein sind, um einer größeren Anzahl an Gästen Zugang zu gewähren. Mit einer geringen Besucher*innenzahl oder der teuren Anmietung von Veranstaltungsräumen können kaum die Kosten gedeckt, geschweige denn auskömmliche Gagen bezahlt werden.

Es ist zwar gut, dass es mittlerweile auf Bundes- und Landesebene einige Töpfe mit verschiedenen Förderleistungen, Stipendien etc. gibt, die es ermöglichen, dass Künstler*innen und Veranstalter*innen nicht völlig ohne Unterstützung dastehen. Was trotzdem fehlt sind Auftrittsmöglichkeiten und Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art.

Deshalb freut uns, dass unser Antrag in der Haupt und Finanzausschusssitzung am 29.09.2020 auf eine Aufstockung des Kulturetats zugunsten des nicht subventionierten Kulturbetriebs in Kaiserslautern mit Hilfe der Fraktionen von SPD, DIE GRÜNEN und FWG eine Mehrheit gefunden hat. Die 200 000 Euro können uns helfen die breitgefächerte Kulturlandschaft Kaiserslauterns hoffentlich möglichst verlustfrei durch die Corona-Krise zu retten. Dafür lohnt es sich auch mit der ADD anzulegen.

Die Hilfe aus dem Kulturetat sollte dort ansetzen, wo es im Moment am meisten hakt:

▪ Städtische Veranstaltungsräume könnten lokalen Veranstalter*innen mietfrei zur Verfügung gestellt werden. Dies sollte auch für Außengelände gelten, die für verschiedenste Veranstaltungsformen geeignet sind.

▪ Das Kulturamt sollte sich an der Seite von Veranstalter*innen der lokalen Szene engagieren. So könnte die Stadt als Mitveranstalter auftreten und die Mietkosten für die Anmietung von Räumlichkeiten, die Kosten für Veranstaltungstechnik und/oder die Gage der Künstler*innen übernehmen.

▪ Es könnten Zuschüsse für den Erhalt von Veranstaltungsräumen gezahlt und Projektgelder ausgelobt werden.

▪ Darüber hinaus fordern wir Kultureinrichtungen, an denen die Stadt beteiligt ist bzw. die von ihr subventioniert werden auf verstärkt lokale Künstler*innen zu engagieren und ihnen entsprechend auskömmliche Gagen zu zahlen.