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Wir unterstützen die Forderungen der Schüler*innenvertretung aus Stadt und Kreis

DIE LINKE Kaiserslautern-Stadt unterstützt die Schüler*innenvertretung aus Stadt und Kreis Kaiserslautern in ihren Forderungen, die sie in einem offenen Briefe bezüglich der Corona-Situation an Schulen an die Landesregierung gestellt haben.

Lena Edel, Mitglied des Stadtrates Kaiserslautern und Kandidatin auf Landeslistenplatz 7 für die Landtagswahl, erklärt hierzu:

Es ist nur verständlich, dass die Schülerinnen und Schüler aufgrund der steigenden Inzidenzzahlen Bedenken bezüglich ihres Besuchs in der Schule haben. Das Recht auf Bildung darf nicht in Konkurrenz zu dem Recht auf körperliche Unversehrtheit stehen. Es kann nicht sein, dass der Besuch der Schule mit dem Risiko verbunden ist, sich mit dem Covid-19 Virus zu infizieren. Insofern unterstützen wir die Schülerinnen und Schüler in ihrer Forderung nach einem Hybrid-System im Wochen- oder Tageswechsel. Durch die verkleinerten Lerngruppen kann das Infektionsrisiko reduziert werden.

Die Lernenden brauchen vor allem während des Homeschoolings in ihrem häuslichen Umfeld einen Rückzugsort um ihre Schularbeiten erledigen zu können. Darüber hinaus muss es den Schülerinnen und Schüler ermöglicht werden, an den Lehrstoff zu gelangen. Konkret heißt dies, den Kindern und Jugendlichen mobile Endgeräte und ein Breitband-Internetanschluss zur Verfügung zu stellen.

Es muss die Möglichkeit geschaffen werden, dass der Zugang zu Bildung unabhängig vom Geldbeutel der Eltern erfolgt. In der Vergangenheit ist dies massiv versäumt worden. Noch immer entscheidet das Einkommen der Eltern über die Bildungschancen und damit über die berufliche Zukunft der Schülerinnen und Schüler. In Krisenzeiten, wie während einer weltweiten Pandemie, wird dieser gesellschaftliche Kontrast noch stärker deutlich.