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Starker Gegenprotest gegen Nazi-Kundgebung

Am vergangenen Samstag fanden sich anlässlich einer Kundgebung des Nationalen Widerstands Zweibrücken mehrere hundert Menschen zum Gegenprotest zusammen. Auch Vertreter*innen und Mitglieder unserer Partei waren vor Ort, um klare Kante gegen die faschistische Hetze der Rechten zu zeigen.

Ein breites Bündnis aus Organisationen und Parteien hatte zum Gegenprotest gegen die Kundgebung aufgerufen. Bereits eine halbe Stunde vor offiziellem Beginn der Veranstaltung der Rechten begann die Gegenkundgebung, zu der, nach Angaben der Rheinpfalz, etwa 300 bis 400 Menschen zusammenkamen und damit gegenüber etwa einem Dutzend Faschist*innen eine klare Überzahl darstellten.

Zu Beginn gab es einige kurze Reden von Vertreter*innen verschiedener Organisationen. Auch der stellvertretende Vorsitzende unserer Fraktion im Stadtrat, Stefan Glander, richtete einige Worte an die Versammelten, was die Rheinpfalz so zusammenfasste:

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Stefan Glander, empörte sich darüber, dass es nur wenige Tage nach den Morden von Hanau den Faschisten erlaubt sei, am Samstag in Kaiserslautern eine Kundgebung abzuhalten. Faschismus sei ein Verbrechen und nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt.

Heftige Kritik übte er in diesem Zusammenhang an einem Urteil des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten, wonach die rassistischen Beleidigungen im Netz gegen die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) nicht strafbar gewesen seien.

Als dann die Kundgebung der Neonazis begann, war es uns Gegendemonstrant*innen möglich von verschiedenen Seiten an die Kundgebung heranzurücken und mit der Zeit musste die Polizei auch den Kreis um die Rechten auch immer enger ziehen. Mit lauten, gemeinsamen Sprechchören und viel Lärm war es uns teilweise möglich die hasserfüllte Hetze und rassistische Propaganda der Faschist*innen zu übertönen und ein klares Zeichen zu setzen, dass solches Gedankengut in Kaiserslautern verachtet wird.

Es ist somit als Erfolg zu werten, dass es einen so breiten und starken Gegenprotest gab und dennoch können wir uns darauf nicht ausruhen und müssen weiter mit aller Kraft antifaschistische Arbeit in unserer Stadt leisten, um dem erstarkenden Rechtsruck in unserer Gesellschaft etwas entegegenzusetzen.