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FCK: Konsequentes Nein zur Mietminderung

Unsere Fraktion wird in der Stadtratssitzung am 20. Januar 2020 den Antrag des FCK auf eine Mietminderung für die Saison 2020/2021 ablehnen.

Begründung: Die bestehenden Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag können nur erfüllt werden, wenn sich alle Beteiligten an die getroffenen Vereinbarungen halten. Bei einer jährlichen Zinsbelastung in Höhe von 2,951 Mio. Euro für das endfällige Darlehen ist eine Pachtminderung auf 425.000 Euro für die Stadt Kaiserslautern nicht tragbar und den Bürgerinnen und Bürgern auch nicht zu vermitteln.

Kaiserslautern gehört zu den höchst verschuldeten Städten in Deutschland. Darunter leidet die Lebensqualität und der soziale Frieden. Wichtige Investitionen in den Erhalt der Infrastruktur werden auf die lange Bank geschoben. Während im Bereich Kultur und bei kleinen Sportvereinen gespart wird, soll ein Profiverein zu Lasten der Stadt begünstigt werden – das lehnen wir ab!

Den Vorschlag des Oberbürgermeisters, die Pachtminderung mittels Aktien an der Kapitalgesellschaft des FCK auszugleichen, halten wir nicht für werthaltig. Bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten des ohnehin finanziell angeschlagenen FCK besteht die Gefahr, wertmindernde Abschreibungen auf das Aktienpaket vornehmen zu müssen. Zudem macht sich die Stadt als Anteilseignerin des FCK bei zukünftigen Beschlüssen abhängig von deren Auswirkung auf diesen Profiverein.

 

Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat Kaiserslautern