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linksjugend ['solid] Kaiserslautern

Aufruf zur Gegenkundgebung gegen Neonazi-Aufmarsch

Neonazi Aufmarsch stören! Gemeinsam gegen Faschismus und Geschichtsrevisionismus!

Am kommenden Samstag, dem 29.Februar, will zum wiederholten Male der Nationale Widerstand Zweibrücken gemeinsam mit der Neonazikleinpartei DIE RECHTE eine sogenannte „Fahrt der Erinnerung" durch das Saarpfalz Gebiet machen. Dabei machen sie in Homburg, Neunkirchen (Saar) und auch in Kaiserslautern halt. Bei dieser Fahrt, welche seit 2008 stattfindet und auch schon mehrmals in Kaiserslautern hielt, behaupten sie, an die durch die alliierten Luftangriffe Gestorbenen gedenken zu wollen. Durch die Redebeiträge zeigen sie jedoch regelmäßig, dass es ihnen nicht ums Gedenken, sondern die Verbreitung ihrer faschistischen Ideologie geht. So gab es letztes Jahr in Kaiserslautern einen Beitrag, bei dem der Redner den zweiten Weltkrieg als „jüdische Kriegserklärung an das deutsche Volk" bezeichnete. Dieser antisemitischen Geschichtsverdrehung müssen wir uns offensiv entgegenstellen.

Dass es sich bei den Akteuren der Veranstaltung um brandgefährliche Faschisten handelt, machen sie immer wieder deutlich. Nicht nur eindeutige Zahlencodes wie 88 (Heil Hitler) oder 18 (Adolf Hitler) auf Autokennzeichen und Tattoos, sondern auch die Verbindungen zur „Weiße Wölfe Terrorcrew", die 2016 verboten wurde, und die Solidaritätsbekundungen zu den NSU-Morden zeigen, dass es sich hierbei nicht nur um ein paar Verwirrte handelt. Auch durch Angriffe und Drohungen gegen unsere Genoss*innen aus Alzey und Mainz sind sie schon des Öfteren aufgefallen.

Für uns ist klar, dass wir diesen Leuten gemeinsam entgegentreten müssen. Für antisemitische, faschistische und rassistische Hetze ist in Kaiserslautern kein Platz! Und wir kämpfen weiterhin für eine Gesellschaft, in der es keinen Nährboden mehr für Rechte Hetze gibt – denn der der Kampf gegen rechts ist auch immer ein Kampf gegen staatlichen Rassismus, Mietenwahnsinn und Arbeitsplatzvernichtung sowie für höhere Löhne, gleiche Rechte für alle und eine demokratisch geplante Wirtschaft im Sinne der Menschen und Umwelt – nicht der Profite!

Also kommt mit uns gemeinsam auf die Straße! Am 29.Februar um 14:30 Uhr vor der Stiftkirche! Gemeinsam gegen Faschismus und Geschichtsrevisionismus! Hoch die internationale Solidarität!

 

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