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Elke Theisinger-Hinkel

Fluglärm in der Westpfalz - von Kurt Beck „vergessen‘‘!

Zu der Ankündigung von Ministerpräsident Beck, wegen der Fluglärmbelastung im Mainzer Raum eventuell den Klageweg beschreiten zu wollen, erklärt die Landesvorsitzende der LINKEN Rheinland-Pfalz, Elke Theisinger-Hinkel:

Es ist bezeichnend für die fehlende Sensibilität Kurt Becks, was Bürgerinteressen angeht, dass er wegen des Fluglärms über seinem Regierungssitz Mainz klagen will, die Situation in der Westpfalz und der Eifel jedoch völlig außer Acht lässt. Seit Jahren ertragen hier die Menschen rund um Kaiserslautern Lärm und Umweltbelastung durch die US-Militärbasen Ramstein, Spangdahlem und den Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel.

Ohrenbetäubender Bodenlärm durch den Umkehrschub der in Ramstein landenden Transportmaschinen um sechs Uhr morgens, wenig später ohrenbetäubender Krach durch F-16-Kampfjets aus Spangdahlem, Luftkampf- und Abfangübungen, Schulungsflüge mit uralten, schrottreifen Hercules C 130-Transportern: Das alles ist offensichtlich kein Thema für die Landesregierung.

DIE LINKE ist entsetzt über das Kirchturmdenken des Ministerpräsidenten. Doris Emrich, in der südlichen Region Direktkandidatin der LINKEN für den Landtag, setzt sich seit vielen Jahren für die Reduzierung des Fluglärms und der Umweltbelastung durch Militärflüge ein, da sie die Lebensqualität der Menschen in der Westpfalz und der Eifel als mindestens ebenso hoch einschätzt wie Kurt Beck die Ungestörtheit seiner Arbeitsumgebung in Mainz. Nicht nur gegen die Lärm- und Umweltbelastung durch die Erweiterung des Flughafens Frankfurt muss geklagt werden, sondern wir werden auch für die berechtigten Interessen der Bürgerinnen und Bürger rund um die Militärstandorte des US-Flugzeugträgers Rheinland-Pfalz kämpfen.