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Horst Emrich

Montagsdemo gegen Militärischen Fluglärm in Kaiserslautern

Am 06. August 2012 fand auf dem Platz vor der Stiftskirche die mittlerweile vierte Demo statt, nach den Veranstaltungen in Losheim, Schmelz und Bexbach.

Mehr als 50 betroffene Bürgerinnen und Bürger wollen den Militärischen Fluglärm nicht mehr länger hinnehmen. DIE LINKE, Kreisverband Kaiserslautern Stadt, unterstützt diese Veranstaltung und die Arbeit der Bürgerinitiative. Der Vorsitzende, Stefan Glander, sprach in seiner Rede von den Belastungen durch militärischen Fluglärm und den Schadstoffen für die Bevölkerung. Die Partei DIE LINKE tritt ein für eine weltweite Friedenspolitk ohne Gewalt und Krieg, auch nicht von deutschem Boden und ohne die damit verbundenen kriegsvorbereitenden Übungen. Zur Sicherung von Arbeitsplätzen müssen Militärstandorte in Konversionprgrammen zivile Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen.

Fluglärm macht krank, dies ist längst wissenschaftlich und medizinisch bewiesen. Davon sind nicht nur die Menschen im Rhein-Main-Gebiet durch den zivilen Fluglärm des Frankfurter Flughafens betroffen, sondern auch die Bewohner der Westpfalz und des angrenzenden Saarlandes durch militärischen Fluglärm.
Stundenlange Übungen der Kampfjets in der TRA Lauter, die Übungsflüge der Hercules C 130, die Flugschule mit C 21, die Flüge der Helicopter sowie die Starts und Landungen der Transportflugzeuge der US Air Base Ramstein mit den damit einhergehenden Belastungen für die Bevölkerung durch Lärm und Schadstoffe zerstören die Gesundheit und die Lebensqualität.

Die Menschen der Region haben ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben und körperliche Unversehrtheit. Die verantwortlichen Politiker vor Ort, in Land und Bund sind in der Pflicht zu handeln. Leugnen , Beschönigen und Aussitzen werden
die betroffenen Menschen nicht mehr akzeptieren. Weitere Montagsdemonstrationen sind angesagt. So die Ausführungen der Vorstandsmitglieder der Bürgerinitiative gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung e.V.